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International Law

: Handakte WebLAWg

Japaner wollten 134,5 Milliarden Dollar schmuggeln

By Handakte

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Unglaublicher Fund des italienischen Zolls: Zwei Japaner wollten mit nicht deklarierten US-Staatsanleihen im Wert von 134,5 Milliarden Dollar in die Schweiz einreisen. Am Bahnhof von Chiasso in der Schweiz wurden die beiden Reisenden festgenommen, nachdem in ihrem Koffer mit doppeltem Boden die Wertpapiere entdeckt wurden. Es handelt sich dabei um 249 US-Staatsobligationen mit je 500 Millionen Dollar Nennwert sowie zehn Kennedy Bonds und weitere von der US-Regierung herausgegebene Wertpapiere mit einem Wert von umgerechnet 95 Milliarden Euro.

Dabei ist es in Europa verboten, mit nicht deklariertem Geld und Wertpapieren im Wert von 10.000 Euro oder mehr ein- oder auszureisen. In Italien können als Strafe 40 Prozent der beschlagnahmten Mittel einbehalten werden. Das wären in diesem Fall 38 Milliarden Euro, genug um das aktuelle Haushaltsdefizit des italienischen Staats auszugleichen! Dafür muss aber laut Medienberichten erst festgestellt werden, ob die Wertpapiere tatsächlich echt sind. Es würde sich dann um den mit Abstand größten Fall von Geldschmuggel in der Geschichte handeln. Gegen eine Fälschung spricht, dass Anleihen mit so hohen Nennwerten normalerweise nur unter Zentralbanken gehandelt werden, und die Papiere laut Angaben der Zollbehörde sehr echt aussehen und außerdem eine Bankdokumentation beilag. Die Papiere ließen sich also nur an die Zentralbank oder Großbanken verkaufen, wo bei einem 500 Millionen Dollar Papier wohl selbst eine sehr gute Fälschung auffallen würde. Aber auch eine echte Anleihe lässt sich wohl schwer am Bankschalter einlösen. Es stellt sich dann die sehr große Frage, in wessen Auftrag die beiden Männer unterwegs waren und zu welchem Zweck, insbesondere im Hinblick auf die derzeitigen Diskussionen um die Staatsanleihenschwemme und zukünftige Reservewährungen. (…)

Quelle: ibtimes vom 12.06.2009

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Japaner wollten 134,5 Milliarden Dollar schmuggeln

 

Full post as published by Handakte WebLAWg on June 12, 2009 (boomark / email).

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